Quelle: Rheinische Post, 10.08.09

Sauniers 8 Tore reichten nicht zum Turniersieg

(RP) Victoria Mennrath ist der große Sieger des Turniers um den Leo Haas-Gedächtnispokal bei Blau-Weiß Wickrathhahn. Das Endspiel gewann die Mannschaft von Trainer Frank Rütten das A-Liga-Duell gegen Grün-Weiß Holt mit 1:0.

Nach knapp einer Stunde sorgte Simon Netten mit dem goldenen Tor für die Entscheidung.

"Das Finale war 90 Minuten lang absolut spannend. Ich denke aber, dass das Ergebnis so in Ordnung geht, weil Mennrath noch zwei weitere Riesenchancen hatte", schildert Heinz-Gerd Heyes, Sprecher der Gastgeber.

Seine Mannschaft, die bis dahin ein starkes Turnier gespielt hatte verpasste den Sieg im Spiel um Platz drei: Der B-Liga-Aufsteiger unterlag der Reserve des FC Wegberg-Beeck 2:6. Wieder erzielte Jan Saunier beide Treffer. Zwei Tore waren ihm auch in allen drei Gruppenspielen gelungen, so dass er bester Torschütze des Turniers war, obwohl er im ersten Gruppenspiel erst nach der Pause mitwirken konnte.

Ein Angreifer, auf den sich die Zuschauer weiter freuen dürfen. Äußerst dezimiert gingen die Wickrathhahner allerdings in die Partie, fehlten doch acht Spieler verletzungsbedingt.

So erhielten nach vier überzeugenden Siegen die Mennrather den neuen Pokal von Leo Haas' Witwe Sybille und dem Vorsitzenden Jörg Wolters. Der Allwicher-Pokal des Vorgänger-Turnieres hatten sich nach fünf Siegen die Holter endgültig geholt.

Wichtiger als der Turniersieg dürfte aber für Mennrath nach dem Trainerwechsel und der Neuformierung des Kaders die Erkenntnis sein, dass die Mannschaft für den Start der Kreisliga A gerüstet zu sein scheint. Bei meist gutem Besuch dürfte sich die Veranstaltung für die blau-weißen Veranstalter auch finanziell gelohnt haben.